Für Schulen
 
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Ideen für Schulreisen, Exkursionen oder Lager

Vättis bietet einiges, das sich zu erkunden lohnt. Wir haben hier Vorschläge, teilweise mit entsprechendem Unterrichtsmaterial zusammengestellt.
 

Allgemeines:


Gruppenunterkünfte

Massenlager Vättis
Platz für 24 Personen, Auskünfte bei Elisabeth Sprecher, Tel. +41 (0)81 306 13 24
 
Platz für 50 Personen, Auskünfte bei Herr Stefan Nigg, E-Mail: stefan.nigg@wald-sg.ch
 
Massenlager ausserhalb Vättis
Massenlager Eggwald, Ringelspitzhütte, Restaurant Alp Sardona und Sardonahütte
 
goerbsbach
Zeltplätze
Die Ortsgemeinde Vättis betreibt in einer langen Tradition die Zeltplätze Hüttenwies und Luterenzug. Die Plätze werden vor allem durch Pfadilager, aber auch von Familien genutzt. Die Jugendlichen lernen in diesem wunderbaren Gebiet die Natur zu schätzen und zu schützen. Seit einiger Zeit werden die Plätze auch von Vereinen für Veranstaltungen genutzt.
 
Nutzungskonzept Zeltplätze Vättis Download PDF
Auskünfte bei Herr Stefan Nigg, E-Mail: stefan.nigg@wald-sg.ch
zeltplatz

Turnhalle:

Download Benützungsgesuch für Hallen
Zuständig: Rudolf Good, Tel: 081 300 42 41, rudolf.good@pfaefers.ch

Fahrt nach St. Martin oder auf den Kunkels-Pass:

Probieren Sie es beim Staimannli

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Angebote in der Übersicht:


titel titel titel titel titel titel
Vättner Sagäwäg
Bartgeier, De Sardona macht es Fäscht
Ausstellung BergeBeben
Jubiläum 10 Jahre Tektonikarena Sardona
Erlebnispädagogik
Ausstellung Drachenlochmuseum
St. Martin
Skulpturenweg Vättis
Offizin Parnassia
Jagdraum Tamina
Altes Bad Pfäfers
Benediktiner-Kloster Pfäfers
Stauseen und Staumauer
Festung Furggels
 

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Der Vättner Sagawäg beginnt bei der Posthaltestelle Vättis. Auf einem wenig anspruchsvollen Rundweg im landschaftlich schönen und idyllischen Kunkelstal führt der 4 km lange Spazierweg an 5 Erzählstationen mit Sagenbüchern vorbei. Wenn die Kinder gut aufpassen, können sie in einem Wettbewerb tolle Preise gewinnen. Feuerstellen und Kinderspiele, dem Görbsbach entlang, laden zu einem ganztägigen Ausflug ein.
 
Wegbeschreibung:
 
• Länge 4 km
• Dauer ca. 2 1/2 h
• reine Laufzeit 1 h
• Höhenunterschied 100 m
• nicht kinderwagen-tauglich
• Grillstelle bei der Hüttenwies
 
Hier finden Sie die Beschreibung zum Ausdrucken.
Infotafel

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Zwischen 2010 und 2014 wurden im Calfeisental im Welterbe Sardona zwölf Bartgeier angesiedelt. Einer davon trägt den Namen Sardona. Er ist die Hauptfigur von zwei bereits erschienenen Kindergeschichten. Anlässlich des Jubiläums erscheint eine weitere Sardona-Geschichte als illustriertes Kinderbuch: «De Sardona macht es Fäscht». Dabei trifft Sardona alle seine Freunde aus den drei Welterbekantonen Glarus, Graubünden und St. Gallen und lädt sie zu einem grossen Fest ein, um sein Zuhause zu feiern. Schliesslich ist es nirgends so schön wie hier im Welterbe Sardona.
 
Das illustrierte Kinderbuch «De Sardona macht es Fäscht» erscheint im Verlag Wartmann und ist im Buchhandel erhältlich. Bereits erschienen sind die Hörbücher „De Sardona hilft am gwundrige Murmeli“ (2015) und „De Sardona flüügt as Meer“ (2012).
 
Arbeitsblatt "Sardona erzählt" mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe)
Zeichnung Bartgeier mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe))
Arbeitsblatt Wo lebt der Bartgeier? mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe))
Arbeitsblatt "Bartgeier auf Reisen" mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe)
Arbeitsblatt "Bartgeier auf Nahrungssuche" mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe)
Arbeitsblatt "Auswilderung" mit Lösungen (Unterstufe und Mittelstufe)
Interaktives Lernen zum Thema Bartgeier (Mittelstufe)
Internetseite zum Thema Bartgeier
buch

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Besuch der Ausstellung "BergeBeben" 
 
Die Ausstellung im Bergdorf Vättis zeigt die einstige und heutige Erdbebenaktivität in den Welterbe-Kantonen Graubünden, St. Gallen und Glarus. Sie thematisiert zukünftige Beben in diesen Kantonen - und die Auswirkungen möglicher schwerer Beben in der Welterberegion Sardona. Auch die Erdbebensicherheit der Staumauer Gigerwald oder der Schutz vor Naturgefahren im Taminatal sind ein Teil der Ausstellung. Eine Attraktion der Ausstellung ist die live-Übertragung der Aufzeichnungen von seismischen Stationen des Schweizerischen Erdbebendienstes. Je eine Station in den Welterbe-Kantonen St. Gallen, Graubünden und Glarus übermittelt ihre Daten zur Ausstellung. So kann man live mitverfolgen, wenn die Stationen ein Erdbeben registrieren.
 
Ergänzend zu dieser Ausstellung mit Regionalbezug werden In einem zweiten Raum ausgewählte Elemente der Ausstellung "unvorherSehbar - Erdbeben in der Schweiz" gezeigt. Diese faszinierende Ausstellung präsentierte der Schweizerische Erdbebendienst 2014 zum Jubiläum seines 100-jährigen Bestehens. Diese Ausstellungselemente vermitteln Informationen zur allgemeinen Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie zu wichtigen historischen Erdbeben (Basel, 1356, Sierre, 1946 oder Sarnen, 1964). Sie erläutern, wie man sich während und nach einem Beben verhalten soll, und gehen auf die Tatsache ein, dass der Mensch hie und da selber Erdbeben auslöst.
 
Infos und Hinweise zum UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona, dem bedeutendsten Naturwert der Ostschweiz, runden die Ausstellung in Vättis ab.
 
Öffnungszeiten:
April bis November täglich 8-20 Uhr.
Dezember bis März auf Anfrage (info@vaettis.ch)
 
Führungen für Gruppen auf Anfrage
 
Eintritt frei. Kollekte
 
• Die Alpen entstehen: Die Themenblätter behandeln die Entstehung der Alpen mit Fokus auf den Kanton St Gallen. (Mittelstufe bis Oberstufe)
2 Arbeitsblätter mit Lösungen:Die Alpen entstehen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Infoblatt:Wie sind die Alpen entstanden? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Infoblatt:Warum sind Berge mal spitz, mal rund? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Infoblatt:Woraus besteht der Erdkern? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Kreuzworträtsel zur Ausstellung und die Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Kreuzworträtsel 2 zur Ausstellung und die Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Multiple-Choice-Fragen zur Ausstellung und die Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Fragebogen zur Ausstellung (Mittelstufe bis Oberstufe)
Arbeitsblatt mit Lösungen: Wieviele Worte kannst Du bilden? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Wenn die Erde bricht, Film (Oberstufe)
Wenn die Erde bricht, Inhalt (Oberstufe)
Ozeane und Gebirge entstehen und vergehen (Oberstufe)
Zur Entstehung unserer Landschaft (Oberstufe)
Die Alpenbildung in Blockdiagrammen (Mittelschule)
Achtung Stein 1 (Mittelschule)
Achtung Stein 2 (Mittelschule)
Tektonische Karte der Alpen 1 (Mittelschule)
Tektonische Karte der Alpen 2 (Mittelschule)
Tiefenstruktur der Zentral- und Westalpen (Mittelschule)
Exkursionsführer, Lösungen und Artikel "Brückenschlag im Tal der Wölfe"(Mittelschule)
BergeBeben

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10 Jahre Welterbe Sardona 
 
UNESCO Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona
 
Das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona wurde im Juli 2008 von der UNESCO als weltweit einzigartig bezeichnet und in die UNESCO Welterbe-Liste aufgenommen. Das knapp 330 km2 Gebiet wurde nach dem Piz Sardona benannt. In der Tektonikarena Sardona stehen die Berge Kopf: Entlang einer markanten, hellen Linie, der sogenannten Glarner Hauptüberschiebung wurden in der Erdkruste während der Entstehung der Alpen alte Verrucano Gesteine (250-300 Mio. Jahre) auf viel jüngere Flysch-Gesteine (35-50 Mio. Jahre) geschoben.
 
Aufgabestellungen zum Beitrag 'UNESCO-Welterbe - Schutz für Natur und Kultur' in SCHULEkonkret (Mittelstufe bis Oberstufe)
SRF Videos (Mittelstufe bis Oberstufe)
Luftbilder und Posters zum Weltnaturerbe Sardona
 
Filminhalt mit Laufzeit - Natur und Tourismus in den Schweizer Bergen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Lektionsskizze - Natur und Tourismus in den Schweizer Bergen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Arbeitsblatt - Natur und Tourismus in den Schweizer Bergen und Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Wandervorschläge (Mittelstufe bis Oberstufe)
 
Das „Vättner Fenster“ in unmittelbarer Nähe zum Dorf, am Eingang zum Chrüzbachtobel, gehört ebenfalls zur Tektonikarena Sardona. Im Vättner Fenster finden sich die östlichsten Vorkommen des Aaremassivs, des alpinen Grundgebirges. Es sind die ältesten Gesteine der Tektonikarena. In einem kurzen Spaziergang (15 Min.) wird das Chrüzbachtobel erreicht.
 
Infoblatt:Wie Klüfte entstehen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Infoblatt:Wie man Klüfte liest (Mittelstufe bis Oberstufe)
Übungsblatt Kreislauf Gesteine (Mittelstufe bis Oberstufe)
Gesteinskreislauf: Gesteine als Dokumente der Erdgeschichte, Begleittext für Lehrkräfte (Oberstufe bis Hochschule)
Medienliste zum Thema Fossilien (Mittelstufe bis Oberstufe)
Merkblatt Sedimentgesteine(Oberstufe)
Metamorphe Gesteine(Oberstufe)
Was sind Gesteine?(Oberstufe)
Was sind Minerale? - Quarz und Calcit(Oberstufe)
Übung Definition Mineral und Gestein (Oberstufe)
Geologie, die Wissenschaft der Erde Bern (Hochschule)
Erdwissenschaften in Zürich (Hochschule)
 
Geologische Wanderungen im Calfeisental / Taminatal und Führungen können beim Staimannli gebucht werden.
 
Beschreibungen und Kartenausschnitte zu Wanderungen (pdf, 1383.0 kB)
 
Weitere Wanderungen finden Sie hier.  Das Jubiläumsprogramm finden Sie hier, das Programm als pdf hier.
 
Der neue Kinder-Popsong "Sardona TEK TO NIK" ist hier sehen und hören.
Dieser wurde von Marius Tschirky eigens für das 10-jährige Jubiläum komponiert.
Als Gastsänger mit dabei sind Betty Legler (GL) und Conradin Klaiss (GR) sowie über 100 Kinder aus verschiedenen Welterbe-Gemeinden, unter anderem auch aus Vättis.
Noten und Playbacks sind hier erhältlich:
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Ideen aus der Erlebnispädagogik: 
 
Die österreichische Schriftstellerin Martina Sens hat zu fünf Orten entlang des Görbsbaches für "Künstler am Wasser Vättis 2017" ein Haiku geschrieben. Die Gedichte sind vor Ort auf Tafeln festgehalten und zu lesen aus genau dem Blickwinkel der Autorin. Ab der alten Sägerei südlich vom Dorf bis zum Wiesli führt der 1km lange "Weg der 5 Haikus" über eine unbefestigte Waldstrasse westlich vom Bach.
• Im Anschluss daran kann die Aktivität ‚Haiku’ - die kürzeste Gedichtform der Welt durchgeführt werden. (Mittelstufe bis Oberstufe)
 
• Aktivität: Fachbegriff-Pantomime (Mittelstufe bis Oberstufe)
 
• Aktivität: Geräuschkarte (Unterstufe bis Mittelstufe)
 
• Aktivität: Geräuschkarte, Teil 2 (Mittelstufe bis Oberstufe)
 
• Aktivität: „Ich bin auch ein Fotoapparat“ (Kindergarten bis Mittelstufe)
 
Aktivitaeten fuer unterwegs.pdf (Mittelstufe bis Oberstufe)
Das Arbeitsblatt beinhaltet Fragen, die das aufmerksame Wahrnehmen bzw. das visuelle Erforschen eines Ortes ermoeglichen. (Dr E. Coulber (2006), uebersetzt ins dt. von S. Hesske 2011)
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Besuch des "Drachenlochmuseums" 
 
Im Mittelpunkt der Ausstellung im Drachenlochmuseum stehen die Funde aus dem Drachenloch (u.a. altsteinzeitliche Höhlenbärenknochen) und Dokumente aus der Grabungsperiode 1917 – 1923. Der begabte Zeichner Toni Nigg (1908 – 2000) war bei den Ausgrabungen dabei und hat mit viel Liebe das Museum zu einem wahren Bijou gestaltet. Dabei hat er auch einen Überblick der lokalen Geologie integriert. Im kleinen Ortsmuseum im alten Schul- und Rathaus gibt es ausserdem eine Mineraliensammlung, römische Münzen aus dem 3 Jh. n. Chr., die Original-Holzskulpturen aus der Walserkapelle St. Martin und Werkzeuge des alten Küfergewerbes zu sehen.
 
Führungen:
Auf Anfrage, Dauer ca. 80 Min
Tel. +41 (0)81 306 12 94
Eintrittspreise inkl. Führung:
Erwachsene (bis 10 Pers.) CHF 8.00, jede weitere Person CHF 4.00
Kinder/Schüler CHF 2.00
Schülergruppen aus dem Kanton St. Gallen haben freien Eintritt.
 
Infoblatt: Gibt es wieder eine Eiszeit? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Infoblatt: Haben die Dinosaurier auch Menschen gefressen? (Unterstufe bis Mittelstufe)
Drachenlochmuseum

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St. Martin 
 
Walserspuren gibt es vor allem in St. Martin
Von etwa 1300 bis zum Jahr 1652 war das wilde Calfeisental westlich von Vättis von Freien Walsern ganzjährig bewohnt. Eingewandert waren sie vielleicht von ihren Höfen in Bargis oberhalb von Flims über die Trinser Furgga. Ausgewandert ist die letzte Familie Sutter nach Vättis. Geblieben sind im Calfeisental deutsche Flurnamen, die an ihre Besiedlung erinnern: Rathausboden, Ammansboden, Ebni, Egg, Friedhöfli und Chilchli. Hauptsächlicher Zeitzeuge der Freien Walser ist ihr Kirchlein St.Martin, erbaut laut dendrochronologischer Untersuchung ums Jahr 1312. St.Martin war religiöses Zentrum nicht nur der Walser im Calfeisental, sondern auch ihrer Volksgenossen im Weisstannental und wahrscheinlich noch weiterer Walsergehöfte in der weiteren Umgebung, zum Beispiel auf dem Vättnerberg.
 
Dass Walser ausgewanderte Walliser sind, ist in alten Urkunden klar ersichtlich, zeigt sich aber auch an der walserischen Sprache und Kultur. Im Walserkirchlein St.Martin stammen die Figur "Madonna mit Kind" und das Christuskreuz aus der Zeit der Walsereinwanderung. Gegenüber dem Kirchlein steht das doppelstöckige Walser-Wohnhaus, dessen Jahrzahl 1588 noch lesbar ist. Aufs ganze Calfeisental verstreut sind vor allem auf der Sonnenseite unzählige "Hosteten" zu finden: Vertiefungen im Boden, die auf frühere Gebäude hinweisen. Die einzigen beiden noch bestehenden Walser-Bauten des Calfeisentals stehen aber in St.Martin. Das Kirchlein ist im Besitz der Katholischen Kirchgemeinde Vättis. Es wird noch für Gottesdienste genutzt.
 
Das Mesmerhaus wurde bis in die 1970er Jahre als Wirtschaft gebraucht.
Nähere Angaben sind zu finden unter www.sanktmartin.info
 
Ein Kunst- und Kulturführer zu St.Martin ist im Restaurant erhältlich: Die Saison dauert jeweils von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Das Kirchlein ist frei zugänglich.
 
SF My School: Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden (Mittelstufe bis Oberstufe)
Inhalt mit Laufzeit: Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden (Mittelstufe bis Oberstufe)
Unterrichtseinheit: Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden (Mittelstufe bis Oberstufe)
Arbeitsblatt 1F Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden mit Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Arbeitsblatt 1G Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden mit Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
Arbeitsblatt 3 Minderheiten in Europa: Die Walser in Graubünden mit Lösungen (Mittelstufe bis Oberstufe)
 
Virtuelles Walsermuseum (Mittelstufe bis Oberstufe)
st_martin
 
st_martin

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Verein Skulpturenweg Vättis 
 
Der 2008 gegründete Verein Skulpturenweg Vättis hat 2009 ein internationales Steinbildhauer Symposium organisiert. 13 Künstler von Weissrussland bis USA haben Kunstwerke geschaffen, die auf dem Vättner Skulpturenweg, auf einem kurzen Spaziergang, während des ganzen Jahres entdeckt werden können. Der ortsansässige Steinbildhauer Gyelt Tuinstra macht gerne auch Führungen.
 
Alle Projekte des Vereins
song

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Offizin Parnassia 
 
Seit 2001 betreiben Hans Ulrich Frey und Stephan Burkhardt eine alte Druckerei, die „Offizin Parnassia“. Was als Faszination für alte Bücher begann, ist zu einer Gesamtwerkstatt gewachsen. Vom Giessen von Bleilettern, Drucken auf Handpressen und Binden in klassischer Art wird alles zu einer Einheit von Text, Materialien, Kunst und Handwerk. Auf kleinstem Raum werden durch enge Zusammenarbeit gediegene Gesamtkunstwerke hergestellt. www.parnassia.org
 
Unterrichtsmaterial zur Sendung "Johannes Gutenberg und der Buchdruck" (Mittelstufe bis Oberstufe)
Parnassia

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Jagdraum Tamina 
 
Das Jagdmuseum im Hotel Tamina zeigt das Lebenswerk des passionierten Jägers Oswald Sprecher. In den Ausstellungsräumen sind sowohl heimische wie auch exotische Trophäen zu sehen. Aussergewöhnlich ist die Steinbocksammlung aus der ganzen Welt.
Voranmeldung im Hotel Tamina Tel. +41 (0)81 306 11 73    
www.tamina-hotel.ch
 
jagdraum

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Altes Bad Pfäfers  
 
In näherer Umgebung befindet sich das Alte Bad Pfäfers in der Taminaschlucht, wo die weitherum berühmte Thermalquelle entspringt. In der Sommersaison finden im renovierten barocken Bäderbau viele kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Das wohltuende Thermalwasser wird in der Reha-Klinik Valens und im Thermalbad Bad Ragaz genutzt. An beiden Orten bestehen Bademöglichkeiten.
 
Lehrmittel 175 Jahre Thermalwasser in Bad Ragaz, Warmes Wasser aus dem Berg (Unterstufe bis Mittelstufe)
Aufgabenteil 175 Jahre Thermalwasser in Bad Ragaz, Warmes Wasser aus dem Berg (Unterstufe bis Mittelstufe)
 
Bad Pfaefers

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Benediktiner-Kloster Pfäfers  
 
Das ehemalige Benediktiner-Kloster Pfäfers mit seinen imposanten Gebäuden bietet interessante Einblicke in die überregional bedeutende Kirchengeschichte. In historischen Mauern der Klosterkirche St.Pirmin finden immer wieder hochstehende Konzerte statt. Die Gebäude dienen heute als Psychiatrische Klinik.
 
Film Klosterkirche Pfäfers
 
Kloster

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Stauseen  
 
Weit hinten im Calfeisental, am Nordfuss des Ringelspitzes (höchster Gipfel des Kantons St. Gallen), liegt der Stausee Gigerwald. Er wird auf beiden Seiten durch die fast 2000 Meter hohe, schroff und steil aufragenden Kalkwänden, im Westen durch die idyllische, im Sommer bewirtete Walsersiedlung St. Martin und im Osten durch die fast 150 Meter hohe Staumauer begrenzt.

Seit 1976 produziert das Pumpspeicherkraftwerk der Kraftwerke Sarganserland (KSL) jährlich rund 443 Mio. Kilowattstunden Strom. Die KSL sind ein wichtiger Stromproduzent und Arbeitgeber. Das Ausgleichsbecken in Mapragg weist eine Fläche von 26 Hektaren auf. Die KSL dienen dank ihrer raschen Verfügbarkeit und ihrem grossen Leistungsvermögen (370 MW) der Erzeugung konsumangepasster Spitzenenergie. Die beiden Kraftwerkstufen Mapragg und Sarelli nutzen die Wasserzuflüsse eines rund 160 km² grossen Einzugsgebiets im Weisstannen- und Calfeisental und fassen diese in den beiden Stauseen Gigerwald und Mapragg. Zur mehrfachen Nutzung kann das zur Stromproduktion verwendete Wasser während Schwachlastzeiten vom Staubecken Mapragg in den Stausee Gigerwald zurückgepumpt werden.

Individuelle Besichtigungen:
Die imposante Staumauer Gigerwald liegt zwischen dem Bergrestaurant Gigerwald und der Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental. Sie ist begehbar (die Strasse nach St. Martin führt über sie) und liegt ca. 20-30 Autominuten entfernt von Bad Ragaz. Die Zentrale Mapgragg liegt bei Vasön, etwas weiter vorne im Tal. Auf Wanderkarten sind beide Stauseen gut erkennbar.

Gruppenangebote

Führungen durch die Zentrale Mapragg (Mo-Fr) oder Staumauer Gigerwald (Mo-Fr):
Saison: Mai - Oktober
Dauer: je 1 ½ - 2 Stunden
Gruppengrösse: ab 8 Personen, Gruppen ab 20 Personen werden aufgeteilt
Minimalalter: Schulen ab 6. Klasse
Ausrüstung/Anforderungen: Gutes Schuhwerk
Preis: Kostenlos

Kontakt
Kraftwerke Sarganserland AG
7314 Vadura

T +41 81 303 56 11
F +41 81 306 56 80

www.axpo.ch
staumauer
 
Mapragg

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Festung Furggels  
 
Im «Keller» von St. Margrethenberg ob Pfäfers (1250 ü. M.) hat ein geheim gehaltenes «Gebirgsschlachtschiff» sieben Jahrzehnte (Baubeginn 1939) intakt die Zeit überstanden. Die Festung Furggels (Fort Furkels) gehört zu den grössten Festungswerken, die in der Schweiz je gebaut wurden. Die in den Berg gebaute Infrastruktur des zweistöckigen Werkes verfügt über: (um nur einiges zu nennen) Unterkünfte mit 541 Betten, Büros, mehrere Kantinen, Grossraumküche, drei Wasserreservoirs von 1,8 Millionen Litern, Notstromaggregate, und Spital. Die Hauptbewaffnung bestand aus vier der grössten je in der Schweiz hergestellten Bunkerkanonen (Kaliber 15 cm), sowie vier 10,5-cm-Panzerturmkanonen (360° schwenkbar). Alle Geschütze sind vorhanden und können im grossen unterirdischen Labyrinth besichtigt werden. Bis in die Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Festung kontinuierlich an die neuen Bedrohungslagen angepasst und daher stets auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Der Bestand an Bewaffnung wurde von keinem anderen Werk in der Region Sargans erreicht. Zu den wichtigsten Festungen des Reduits (der grossen Verteidigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg) gehörten die Festungswerke Sargans, St. Maurice, St. Gotthard und Festung Furggels, die bei weitem die Schlagkräftigste im Sarganserland war.
festung_furggels

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