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Tektonikarena Sardona  |  Stausee / Staumauer

Besichtigungen

Welterbe Tektonikarena Sardona 

Die Tektonikarena Sardona wurde im Juli 2008 von der UNESCO als weltweit einzigartig bezeichnet und in die UNESCO Welterbe-Liste aufgenommen. Das knapp 330 km² grosse Gebiet wurde nach dem Piz Sardona benannt. In der Tektonikarena stehen die Berge Kopf: Entlang einer markanten Linie, der sogenannten „Glarner Hauptüberschiebung“ wurden in der Erdkruste während der Entstehung der Alpen alte Verrucano Gesteine (250-300 Mio. Jahre) auf viel jüngere Flysch-Gesteine (35-50 Mio. Jahre) geschoben. Vättis, mit dem naheliegenden Calfeisental, ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer und Berggänger, für die Beobachtung der einmaligen Zeugen der Erdgeschichte (Geotope).

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Das „Vättner Fenster“ in unmittelbarer Nähe zum Dorf, am Eingang zum Chrüzbachtobel, gehört ebenfalls zur Tektonikarena Sardona. Im Vättner Fenster finden sich die östlichsten Vorkommen des Aaremassivs, des alpinen Grundgebirges. Es sind die ältesten Gesteine der Tektonikarena. In einem kurzen Spaziergang (15 Min.) wird das Chrüzbachtobel erreicht. www.unesco-sardona.ch
Führungen können beim Staimannli gebucht werden.

 
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Stauseen 

staumauerWeit hinten im Calfeisental, am Nordfuss des Ringelspitzes (höchster Gipfel des Kantons St. Gallen), liegt der Stausee Gigerwald. Er wird auf beiden Seiten durch die fast 2000 Meter hohe, schroff und steil aufragenden Kalkwänden, im Westen durch die idyllische, im Sommer bewirtete Walsersiedlung St. Martin und im Osten durch die fast 150 Meter hohe Staumauer begrenzt.

MapraggSeit 1976 produziert das Pumpspeicherkraftwerk der Kraftwerke Sarganserland (KSL) jährlich rund 443 Mio. Kilowattstunden Strom. Die KSL sind ein wichtiger Stromproduzent und Arbeitgeber. Das Ausgleichsbecken in Mapragg weist eine Fläche von 26 Hektaren auf. Die KSL dienen dank ihrer raschen Verfügbarkeit und ihrem grossen Leistungsvermögen (370 MW) der Erzeugung konsumangepasster Spitzenenergie. Die beiden Kraftwerkstufen Mapragg und Sarelli nutzen die Wasserzuflüsse eines rund 160 km² grossen Einzugsgebiets im Weisstannen- und Calfeisental und fassen diese in den beiden Stauseen Gigerwald und Mapragg. Zur mehrfachen Nutzung kann das zur Stromproduktion verwendete Wasser während Schwachlastzeiten vom Staubecken Mapragg in den Stausee Gigerwald zurückgepumpt werden.

Individuelle Besichtigungen:
Die imposante Staumauer Gigerwald liegt zwischen dem Bergrestaurant Gigerwald und der Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental. Sie ist begehbar (die Strasse nach St. Martin führt über sie) und liegt ca. 20-30 Autominuten entfernt von Bad Ragaz. Die Zentrale Mapgragg liegt bei Vasön, etwas weiter vorne im Tal. Auf Wanderkarten sind beide Stauseen gut erkennbar.

Gruppenangebote

Führungen durch die Zentrale Mapragg (Mo-Fr) oder Staumauer Gigerwald (Mo-Fr):
Saison: Mai - Oktober
Dauer: je 1 ½ - 2 Stunden
Gruppengrösse: ab 8 Personen, Gruppen ab 20 Personen werden aufgeteilt
Minimalalter: Schulen ab 6. Klasse
Ausrüstung/Anforderungen: Gutes Schuhwerk
Preis: Kostenlos

Kontakt
Kraftwerke Sarganserland AG
7314 Vadura

T +41 81 303 56 11
F +41 81 306 56 80

www.axpo.ch
 
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